Filme über Senegal

Suchfunktion mit Inhaltsangaben und Verleihhinweisen zu z.Z. 10 Filmen zu Senegal bei Eine-Welt-Medien

Little Senegal
Regie: Rachid Bouchareb. Mit Sotigui Kouyate, Sharon Hope u. a.,
Frankreich 2001, 98min.

Das Fest der Ringer
Bei den Diola im Senegal

Buch/Regie/Ton:Ulla Fels, Essibye A. Diatta
Kamera: Hanno Hart

Schnitt: Abbas Yousefpour

Produktionsleitung: Klaus Dzuck (Felsfilm), Daniel J. Buresch (NDR)
Redaktion: Bodo Fabian
Felsfilm-Produktion im Auftrag des NDR (1999, 40 Min.)

Bei den Diola im Süden des Senegal hat der Ringkampf eine lange Tradition. In den abgelegenen Dörfern des Casamance-Deltas ist er das Hauptvergnügen der Kinder und Jugendlichen. Umd am Ende der Feldarbeiten in der Regenzeit treten die besten gegeneinander an.Die eigne Ehre, das Ansehen der Familie und des Dorfes stehen dabei auf dem Spiel.

Ringer in Senegal (OmU, 40')

Regie: Suska Meyer, Makhoudia Mbengue
Produktionsleitung: Marco Cherqui

Canal+ 1996

In der Trommel schlägt das Herz des Tänzers.
Ein Griot in Westafrika (90')

Sikambano, die Söhne des Heiligen Waldes:
Initiationsriten des Diola-Volkes (OmU,40')

Film von Hervé Cohen
LaSept 1990

Reihe: Kinder der Welt
G.Troeller, Ihre Zukunft ist die Vergangenheit
Gordian Troeller berichtet aus dem Senegal

"Geschockt und voller Unverständnis registrieren Regierung und westliche Entwicklungsexperten die unter der Bevölkerung sich ausbreitende Tendenz, die Kinder nicht mehr in die Schule zu schicken. Immer mehr Eltern stellen fest, dass das von der Kolonialmacht eingeführte und nach wie vor dem französischen Lehrplan entsprechende Erziehungssystem die Kinder ihrer Kultur entfremdet und sie somit unfähig macht, im unaufhaltsamen Verarmungsprozess der senegalesischen Gesellschaft zu überleben. Denn überall - selbst in Grosstädten - ermöglicht nur die Wiederbelebung der traditionellen Solidarität, das Geben und Empfangen, das Teilen und Verteilen, in würdevoller Genügsamkeit das gesellschaftlich erträglich und menschlich reich zu gestalten, was wir als Armut bezeichnen. Etwa 70% der Bevölkerung kann sich nur über Wasser halten. Eine alternative Gesellschaft, eine Absage an den Kapitalismus. Der Film untersucht, wie eine solche Gesellschaft funktioniert, und warum die Kinder mit einer für europäische Verhältnisse konzipierten Schulbildung dort nur Versager sein können."

Senegal 1996

Mitarbeit : Sylvia Perez-Vitoria
Drehbuch + Kamera: Gordian Troeller
Ton: Sylvia Perez-Vitoria, Brigitte Dahm-Bauchwitz, Elmar Schmidt
Schnitt: Dietlind Frank, Kersten Jakobeit
42 Min., Farbe,
Erstausstrahlung Radio Bremen 1996

Dak'Art '96

Bericht: Ulrike Becker

Youssou N'Dour

Mouriden - Händlervolk aus dem Senegal (OmU,50')

Produktionsleitung: Lucie Pastor
© Lapsus/RTBF/ToDoToday/ARTE

Ousmane Sow, Bildhauer (25')
Reportage von Béatrice Soulé
Produktion: Peter Felger
Chefedaktion: Georg Schmolz

© PRC/Centre Georges Pompidou Frankreich 1996

Reisewege zur Kunst - Senegal
a) Vom langen Leben der Geister
b) Der Schritt in die Moderne

Filme von Micaela Lämmle
Redakton: Hansgeorg Dickmann
Produktionsleitung: Werner Hauer
Hessischer Rundfunk 1984

Selbe, eine von Vielen
Selbe, eine 39jährige Frau, Mutter von acht Kindern, lebt allein in einem Dorf im Senegal; ihr Mann ist vor vier Monaten in die Stadt gegangen, um Arbeit zu finden. Auch im Jahr zuvor war er in die Stadt gegangen, kam aber mit leeren Händen zurück. - Da der Ernteertrag von den Feldern nur einen Monat reicht, geht nicht nur Selbes Mann auf Arbeitssuche in die Stadt. Die Frauen müssen dann für das Überleben der Familie sorgen.

Ein Film von Safi Faye
Produktion: Pierre Hoffmann
Faust Film 1982, 30'

Kaddu Beykat (Nachrichten aus dem Dorf)
Ein Film von Safi Faye
16 mm Lichtton, 95 min (sw) FSK: 6
1975 SN
Die Geschichte eines Jungen, der aus seinem senegalesischen Dorf in die Stadt zieht, weil er zu Hause keine Beschäftigung findet. Nach Enttäuschungen in der Stadt kehrt er doch wieder auf das Land zurück. Die afrikanische Filmemacherin Safi Faye will mit diesem Spielfilm - der durch seine ruhige und sensible Kameraführung nicht europäischen Sehgewohnheiten entspricht - auf die Bedeutung der Landwirtschaft im Entwicklungsprozeß Afrikas aufmerksam machen.

Die gute Fee aus der Schweiz
Wohlstandsmüll für Afrika

Ein Film von Peter Marthaler
Produktion: DOK SF DRS
Redaktion: Otto C. Honegger und Helen Stehli Pfister
info

Abgeholzt, verbrannt, verwüstet
16mm Nr.6119046; 39 Minuten; Farbe; 1979; D ; BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Regie: Jürgen Reitz

Über eine Milliarde Menschen in den Entwicklungsländern kochen und heizen mit Holz, da dort andere Energieträger fehlen. Oft bildet der Holzeinschlag die einzige Einnahmequelle. Wenn die Wälder abgeholzt sind, wandern die Menschen in die Städte ab oder führen ein ärmliches Nomadendasein. Die Dörfer sterben, das Land wird zu Wüste, katastrophale Überschwemmungen und Dürren häufen sich. Der Film belegt diese Vorgänge anhand von Bildern aus Haiti und aus Afghanistan sowie aus den westafrikanischen Staaten Senegal und Obervolta. Die Bundesrepublik, die einen Großteil ihres Holzbedarfs aus der Dritten Welt einführen muss, unterstützt die Wiederaufforstung in einigen Ländern im Rahmen der Entwicklungshilfe. Abschließend berichtet der Film von der Einführung eines international bewährten Bewässerungssystems auf El Salvador. Hier erntet man heute zweimal jährlich Reis und Kartoffeln, sodass weitere Rodungen überflüssig wurden. Der Wald regeneriert sich ... "Preis in Silber" des XII. Internationalen Agrarfilmwettbewerbs, Berlin 1982

Quellen des Lebens
VHS, 30 Minuten, Bezug: www.intermedia.de
Dieser Film dokumentiert die Arbeit der Deutschen Welthungerhilfe und ihrer Partnerorganisationen am Beispiel eines Brunnenbauprogramms in den ländlichen Regionen der westafrikanischen Länder Senegal und Benin. Erste Voraussetzung für bessere Lebensbedingungen für die Menschen auf dem Lande ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Aber das Brunnenbauprogramm bringt nicht nur ausreichendes und sauberes Trinkwasser, auch Beratungsangebote in den Bereichen Wasserhygiene und Gesundheit, Land- und Viehwirtschaft sowie Gartenbau gehören dazu. Außerdem leistet das Programm einen Beitrag zur Siedlungspolitik und zum Umweltschutz.

Die Erdnussfalle
Wie kommt der Hunger in den Senegal?
Deutschland 2002, 45 min.

Buch/Regie: Tilman Achtnich Kamera: Markus Stecher Ton/Musik: Andreas Wetter Schnitt: Birgit Dreibach-Edel Fernsehanstalt/Produktion: SWR, Red. Peter Latzel Verfügbare Formate: BETA-SP, VHS

Der senegalesische Bauer Madiaina Bessane hat in diesem Jahr nicht einmal die Erdnüsse, die er zur Aussaat braucht und kein Geld fürs Saatgut. Die Staatsfirma ist aufgelöst, die Erdnusswirtschaft am Boden. Bisher sicherte die Erdnuss die Existenz von drei Vierteln der senegalesischen Bevölkerung. Obwohl das afrikanische Land gute Voraussetzungen bietet, sind mehr als zwei Millionen Menschen im Senegal nicht ausreichend ernährt, wie die Welternährungsorganisation FAO feststellt. Eine wichtige Ursache des Hungers im Senegal liegt in der Abhängigkeit des Landes von der Monokultur Erdnuss. Das koloniale Frankreich überzog den Senegal mit Erdnussplantagen, nach der Unabhängigkeit führte der Senegal diese Landwirtschaftspolitik fort. Die Weltmarktpreise für Erdnussprodukte sind jedoch längst eingebrochen und es fehlen die Einnahmen, die der Senegal braucht, um Reis und Weizen zu importieren. Die Liberalisierung des Weltmarkts zwingt das Land dazu, seine Importschranken zu senken. Die Chancen der Landwirtschaft verschlechtern sich dadurch noch mehr. Bessanes Familie muss sich jeden Tag ums Essen sorgen. Noch haben sie zu essen. Der Hunger kommt auch nicht über Nacht, sondern schleicht sich allmählich, aber beharrlich in Bauch und Köpfe der Menschen.

Kontakt: SWR, 76522 Baden-Baden, Tel. 07221-929-2107, Fax 07221-929-4360, e-mail: Peter-Michael.Latzel@swr.de

Herr Abdoulaye
Deutschland/Großbritannien 2005, 55 min.

R: Thomas Uhlig, Oliver Szasz; P: Thomas Uhlig, Oliver Szasz, Peter Drittenpreis, dt.-frz. OF, engl. UT,
Herr Abdoulaye ist Deutschlehrer im Senegal. Wir lernen Herrn Abdoulaye, seine Familie, sein Dorf, seine Kollegen und seine Landeskultur durch die deutsche Sprache auf höchstem Niveau näher kennen. "Höchstes Niveau" als Kompliment an die Filmemacher und an die Sprachbeherrschung von Herrn Abdoulaye.

Kontakt:Thomas Uhlig, www.coverdesign.net

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